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Eulalio bleibt in RosaNarvaez hat mit Mas leichtes Spiel beim dritten Etappensieg |
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Nach dem von vielen ungeliebten Einzelzeitfahren gestern, gab es auf der 11. Etappe des Giro d'Italia wieder "normales" Radfahren für das Peloton. Der Tagesabschnitt führte über 195 Kilometer von Porcari in der Toscana nach Chiavari im Dunstkreis Genuas. Die erste Hälfte des Parcours war flach, doch dann wartete ein hügeliges Terrain mit vier Bergwertungen der unteren Kategorien. Es dauerte bis zur ersten Steigung dem Passo del Termini bis sich endlich eine passende Gruppe bilden konnte, die allen Mannschaften genehm war. Das Favoritenfeld beruhigte sich und es wurde klar, dass es um den Etappensieg gehen wird. 10 Mann machten sich Hoffnungen, in einem sehenswerten Gemetzel mit wechselnden Führenden ging es durch die Hügel. An der Kuppe der letzten Bergwertung lagen Enric Mas und Jhonatan Narvaez als Duo vorne, vor allem Mas sorgte für das Tempo. Bis zum Ziel waren es noch 12 Kilometer, gemeinsam hielten sie sich die Verfolger vom Leib. Für den Spanier Mas wartete auf der Zielgeraden eine Mammutaufgabe, denn Narvaez ist ein bekannt starker Spurter, der auch schon einen Tadej Pogacar in Höchstform schlagen konnte. Auf den letzten Metern hatte der Ecuadorianer leichtes Spiel um seinen dritten Etappensieg einzufahren. Es ist Enric Mas hoch anzurechnen, dass er trotzdem den Kampf gegen Narvaez suchte, denn seine Chancen waren eigentlich nie sehr groß. Dritter wurde Diego Ulissi aus einer Dreiergruppe vor Chris Harper und Alexander Vlasov. Der Tagessechste Christian Scaroni war heute ein großer Pechvogel, nach einem Sturz in der Abfahrt 40 Kilometer vor dem Ende fiel er aus der Spitzengruppe, verzweifelt versuchte er eine gute Rennstunde noch einmal aufzuschließen.
Die Favoritengruppe kam geschlossen 3:24 hinter dem Sieger in den Zielort, Afonso Eulalio kann einen weiteren Tag sein Rosa Trikot genießen.
Die Favoritengruppe kam geschlossen 3:24 hinter dem Sieger in den Zielort, Afonso Eulalio kann einen weiteren Tag sein Rosa Trikot genießen.
20.05.2026 - Gerald