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Fleche WallonnePauls Seixas macht den nächsten Schritt zum Superstar |
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Der Eintagesklassiker Fleche Wallonne, der heuer sein90. Jubiläum feierte, gehört zu den am "leichtesten" vorhersehbaren Rennen des gesamten Jahres. Obwohl auf der 200 Kilometer langen Strecke unzählige Anstiege warteten, kam es so wie in den gefühlt letzten 20 Jahren zu einem Showdown auf der legendären Mur de Huy. In Abwesenheit des Titelverteidigers Tadej Pogacars, auch der Amstel Gold Race-Gewiner Remco Evenepoel verzichtete auf eine Teilnahme zu Gunsten des Monuments am Sonntag Lüttich-Bastogne-Lüttich, konnte man auf ein etwas offeners Renn hoffen. So wie einst Movistar für den Seriensieger Alejandro Valverde, oder UAE Team Emirates für Tadej Pogacar, kontrollierte Decathlon CMA CGM das Rennen um das Terrain für ihren Kapitän Paul Seixas vorzubereiten. Der erst 19-jährige gewann vor wenigen Wochen mit einer überzeugenden Leistung die Baskenland-Rundfahrt, das machte ihn zu einem der großen Favoriten. Wie seine großen Vorgänger wartete er in der 1,2 Kilometer langen Schlussrampe auf das steilste Stück knapp 200 Meter vor dem Zielstrich mit seinem Antritt. Keiner konnte dem Franzosen folgen, souverän feierte er sein ersten großen Klassikersieg seiner Karriere. Sein Aufstieg zum Superstar ist vollzogen, als Favorit zeigte er, dass er auch mit Druck umgehen kann. Drei Sekunden hinter dem strahlenden Sieger spurtete Mauro Schmid vor Ben Tullet und Benoit Cosnefroy auf den zweiten Rang. Die Top Ten komplettierten Mattias Skjelmose, Alex Baudin, Jon Izaguirre, Lenny Martinez, Romain Gregoire und Andreas Kron.
22.04.2026 - Gerald