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Polen-RundfahrtLangelotti schreibt Geschichte für Monaco |
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Die vorletzte Etappe der Tour de Pologne fand im Süden des Landes statt, die Hohe Tatra bot die Kulisse. Auf einem Art Rundkurs warteten mit Sciana Hamas (1800 Meter bei 7,9 Prozent) und Sciana Bukowina (2500 Meter bei 8 Prozent) drei Mal zwei steile Steigungen. Auch das Finale hinauf nach Bukowina Tatrzanska war noch 1800 Meter lang mit 7,5 Prozent. Diese wenig sprinterfreundlichen Aussichten motivierte mit Matthew Brennan, Olav Kooij und Paul Magnier gleich drei erfolgreiche Etappenjäger in die Gruppe des Tages. Unter dem Tempodiktat von Bahrein Victorious und UAE Team Emirates war dieses Unternehmen erwartungsgemäß zum Scheitern verurteilt. 20 Kilometer vor dem Ziel ging es in die letzte Bergwertung, gut 50 Fahrer waren noch in der Favoritengruppe. Schon die Bergwertung davor hatte gezeigt, dass Paul Lapeira seine Gelbes Trikot vermutlich nicht mehr verteidigen können wird. Der Franzose gehörte wie mehr als die Hälfte dieser Gruppe schon einmal zu den Abgehängten. Schnell dünnte sich das Feld wieder aus, Lapeira musste seine Hoffnungen endgültig begraben. 16 Fahrer erreichten gemeinsam die Schlusssteigung und sofort gingen die Attacken los. Der Zielstrich schien schon in Griffweite, Brandon McNulty sah wie der sichere Sieger aus. Doch es folgte ein mächtiger und geschichtsträchtiger Antritt von Victor Langelotti. Der Ineos-Grenadiers-Profi stürmte aus der Verfolgergruppe heraus und überrollte McNulty noch vor dem Zielstrich. Der 30-jährige kommt aus Monaco und mit diesem Erfolg ist er der erste Fahrer aus dem Fürstentum, der einen Sieg auf der WorldTour feiern konnte. Sieben Sekunden später ging Pello Bilbao vor Johannes Staune-Mittet, Antonio Tiberi und Yannis Voisard über den Zielstrich.
Für das morgige Abschlusszeitfahren ergibt sich die spannende Situation, dass mit Victro Langelotti und Brandon McNulty zwei Fahrer innerhalb von sieben Sekunden liegen, wobei McNulty als der klar bessere Zeitfahrer gilt. Bis zu Rang sechzehn liegen die Fahrer immer noch innerhalb einer Minute.
Für das morgige Abschlusszeitfahren ergibt sich die spannende Situation, dass mit Victro Langelotti und Brandon McNulty zwei Fahrer innerhalb von sieben Sekunden liegen, wobei McNulty als der klar bessere Zeitfahrer gilt. Bis zu Rang sechzehn liegen die Fahrer immer noch innerhalb einer Minute.
09.08.2025 - Gerald