|
Jonas Vingegaard gewinnt erstmals den Giro d'ItaliaJonathan Milan kann doch noch Jubeln |
|
Nach der letzten Bergetappe in Piancavallo musste das Peloton des Giro d'Italia eine weite (Flug) Reise nach Rom antreten, den die Schlussetappe wurde in der Hauptstadt ausgetragen. 131 flache Kilometer die traditionell mit Sekt und Fotoshootings der Trikotträger begannen. Nachdem der finale Rundkurs erreicht wurde ging das Rennen dann doch los. Erstmals Spannung kam beim Red Bull-Kilometer auf, Igor Arrieta ließ sich vom nur zwei Punkte zurück liegenden Einer Rubio nicht überlisten und gewann den Zwischensprint. 15000 Euro für die Mannschaftskasse von UAE Emirates-XRG konnte man nicht liegenlassen. Mehrere Fahrer versuchten sich als Ausreißer, auch der Österreicher Tobias Bayer gehörte zu den Protagonisten. Die vielversprechendste Attacke kam von Filippo Ganna, doch an der 3000-Meter-Marke war das Abenteuer zu Ende. Im leicht verwinkelten Finale kam es dann noch zu einem italiensichen Happy-End. Jonathan Milan musste bis zum letzten Meter warten, doch es klappte doch noch mit dem erträumten Etappensieg. Zweiter wurde Giovanni Lonardi vor Paul Penhoet, Dylan Groenewegen und dem Geburtstagkind Madis Mihkels. Der dreifache Massensprintsieger Paul Magnier wurde etwas eingebaut und ließ die letzten Meter hinter Jensen Plowright, Tobias Lund Andresen, Corbin Strong, Toon Aerts und Luca Mozzato austrudeln. Das Punktetrikot war dem Franzosen schon vorher sicher.
In der Gesamtwertung gab es keine besonderen Veränderungen, Jonas Vingegaard hat erstmals in seiner Karriere den Giro d'Italia gewonnen. Der Däne gehört zu den größten Fahrern in der Geschichte, die alle drei Großen Landesrundfahrten gewonnen haben. Der Gesamtzweite Felix Gall fuhr mit seinem Freund Gregor Mühlberger über den Zielstrich, der größte Erfolg in der Geschichte des österreichischen Radsports ist amtlich. Jai Hindley komplettiert als dritter das Podest. Die Bergwertung ging an Giulio Ciccone und als bester Jungprofi konnte sich Afonso Eulalio in einer stimmungsvollen Zeremonie feiern lassen.
In der Gesamtwertung gab es keine besonderen Veränderungen, Jonas Vingegaard hat erstmals in seiner Karriere den Giro d'Italia gewonnen. Der Däne gehört zu den größten Fahrern in der Geschichte, die alle drei Großen Landesrundfahrten gewonnen haben. Der Gesamtzweite Felix Gall fuhr mit seinem Freund Gregor Mühlberger über den Zielstrich, der größte Erfolg in der Geschichte des österreichischen Radsports ist amtlich. Jai Hindley komplettiert als dritter das Podest. Die Bergwertung ging an Giulio Ciccone und als bester Jungprofi konnte sich Afonso Eulalio in einer stimmungsvollen Zeremonie feiern lassen.
31.05.2026 - Gerald