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Enric Mas gewinnt 81. Vuelta a EspanaTobias Halland Johannessen holt die Belohnung einen Tag später |
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Nach den Ausschreitungen und dem Abbruch der letzten Etappe im Vorjahr wurde das Finale der 81. Vuelta a Espana von Madrid nach Grenada verlegt. 112 Kilometer noch und wenn die Tour de France am Schlusstag den Montmatre herzeigen kann, dann konnte in Spanien nicht nachstehen und baute den Anstieg zur weltberühmten Alhambra in den Parcours ein. Der "Weg" führt über Kopfsteinpflaster und analog zu Tour haben die Teams Sicherheitsbedenken eingebracht. Als Kompromiss der Veranstalter wurde die letzte von vier 10-Kilometer-Runden für die Gesamtwertung neutralisiert. Eröffnet wurde der Tag mit einem Ehrenspalier des Pelotons, Steven Kruijswijk, Pello Bilbao, Magnus Cort Nielsen, Jesus Herrada und David De La Cruz werden sich in die Radsport-Pension verabschieden. Nach den üblichen Fotoshootings und Trikot- und Mannschaftspräsentationen übernahm lange Zeit Movistar die "Führungsarbeit". In der drittletzten Runde teilte sich das Feld in die Etappenjäger und die Klassementfahrer, offensichtlich gab es eine Absprache zwischen den Teams. Die letzte Auffahrt zur Alhambra wurde zum letzten großen Auftritt von Pello Bilbao, doch bis zur Kuppe zog Axel Laurence doch noch vorbei. In der Abfahrt füllte sich die Gruppe auf 12 Fahrer auf. Darunter war auch Matthew Brennan, der dominierende Sprinter dieser Rundfahrt. Doch die dauernden Attacken konnte der Brite nicht alle kontrollieren und bei der entscheidenden war er nicht dabei. Auf der Zielgeraden kam es zu einem spannenden Duell zwischen Tobias Halland Johannessen und Alessandro Romele. Gestern hatte Uno-X zu sechst in der Spitzengruppe um den Etappensieg gekämpft, doch Mikel Landa crashte die Party und verwies Johannessen auf den zweiten Rang. Einen Tag später ist das Ganze vergessen, der Norweger gewann knapp aber doch vor dem Italiener. Dritter wurde Ramses Debruyne wenige Meter vor Matthew Brennan und Bastien Tronchon. Pello BIlbao beendete die letzte Vuelta-Etappe seiner Karriere als sechster vor Finn Fisher-Black, Axel Laurence, Marti Pau und Marco Brenner.
Wenige Minuten später war es amtlich. Enric Mas gewinnt als erster Spanier seit Alberto Contador 2014 die Heimatrundfahrt. Am Podest flankierten ihn der Slowene Primoz Roglic und der Österreicher Felix Gall. Bergkönig wurde Santiago Buitrago, Wout Van Aert holte die Punktewertung und als bester Jungprofi glänzte Oscar Onley.
Wenige Minuten später war es amtlich. Enric Mas gewinnt als erster Spanier seit Alberto Contador 2014 die Heimatrundfahrt. Am Podest flankierten ihn der Slowene Primoz Roglic und der Österreicher Felix Gall. Bergkönig wurde Santiago Buitrago, Wout Van Aert holte die Punktewertung und als bester Jungprofi glänzte Oscar Onley.
13.09.2026 - Gerald