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Gestern gestürzt und heute TagessiegerSoren Waerenskjold überlistet die Topsprinter |
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Nach den Aufregungen der letzten Tage im Zentralmassiv stand auf der 11. Etappe der Tour de France für die Klassementfahrer etwas ruhigeres auf dem Programm. 161 Kilometer führte der Tagesabschnitt von Vichy nach Nevers. Nur zwei kurze Bergwertungen versprachen den Teams um die Sprintstars mögliche fette Beute. Wenige Kilometer nach dem Start gingen mit Anthon Charmig, Nelson Oliveira, Mathias Le Berre und Julian Alaphilippe vier Fahrer in die Fluchtgruppe des Tages. Doch auch die Anwesenheit des ehemaligen Weltmeisters machte keinen großen Unterschied, Teams wie XDS Astana und Soudal Quick-Step arbeiteten entschlossen an einer Massenankunft. Man ließ sich mit der Einholung Zeit, erst an der 6-Kilometer-Marke rollte man an den Ausreißern vorbei. Der Sprint brachte dann ein ganz überraschendes Ergebnis. Während die ganzen Topsprinter darauf achteten, nicht zu früh loszusprinten, nahm Soeren Waerenskjold das Herz in die Hand. Der Norweger ging mit Schwung und Mut an den lauernden Tagesfavoriten knapp an der Bande vorbei und riss sofort eine Lücke. Der Überraschungsangriff erwischte die versammelte Elite am falschen Fuß, um eine Radlänge gewann der Uno-X Mobility-Profi vor Olav Kooij und Jasper Philipsen. Es folgten Milan Fretin, Huub Aartz, Biniam Girmay, Anthony Turgis Clement Russo Fernando Gaviria und Pascal Ackermann. Waerenskjold war auf der Etappe gestern gestürzt und hat sich an der Hand verletzt. Vor allem das Bremsen mache ihm Probleme, erklärte der 26-jährige im Interview vor dem Start. Gott sei Dank, dass er diese Fertigkeit im Finale nicht brauchte😉.
15.07.2026 - Gerald