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Pellizzari fällt zurückGall erneut von Vingegaard geschlagen |
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Die 9. Etappe des Giro d'Italia führte über 184 Kilometer von Cervia zur Bergankunft Corno alle Scale. Bis zur zweistufigen Schlusssteigung war das Terrain vollkommen flach. Die Klassementfahrer mussten sich nach dem Blockhaus erneut zeigen, die Frage war nur ob es erneut um den Etappenseig geht oder ob eine Ausreißergruppe den Tag für sich entscheiden würde. Während der langen Fahrt Richtung Schlusssteigung wurde schnell klar, dass man sich in der Favoritengruppe den Kampf um den Etappensieg als Option behalten wollte. Vor allem Decathlon CMA CGM machte sich für ihren Kapitän Felix Gall an der Spitze des Feldes verdient. In der Schlusssteigung zeigte sich die französische Equipe immer noch bärenstark. Die Favoritengruppe wurde kleiner und kleiner und Galls letzter Mann Gregor Mühlberger bereitete das Terrain. Gall Attackiert und nur Jonas VIngegaard konnte folgen. Schnell waren die letzten Ausreißer Einer Rubio und Giulio Ciccone überholt, Vingegaard blieb immer am Hinterrad des Österreichers. 900 Meter vor dem Ziel attackierte Vingegaard und ließ den Osttiroler hinter sich. Zweite Bergankunft und zweiter Sieg für den großen Favoriten. Für Felix Gall blieb erneut nur der zweite Tagesrang, doch er kann trotzdem zufrieden sein. Auf alle anderen Konkurrenten hat er erneut deutlich Zeit herausgeholt. Dritter wurde der junge Italiener Davide Piganzoli. Der Vingegaard-Helfer kam zeitgleich mit Thymen Arensman (+0:34) ins Ziel. Die große Überraschung kam auf Rang fünf. Afonso Eulalio verleiht sein Rosa Trikot offensichtlich Flügel, mit 41 Sekunden Rückstand lag er vor den meisten Konkurrenten. Zeitgleich mit Derek Gee und Sepp Kuss (+0:46) kam Mathys Rondel ins Etappenziel. Der junge Franzose ist einer der großen Entdeckungen dieser Rundfahrt. Einer der Verlierer des Tages war Giulio Pellizzari. Der Italiener bekundete bald Schwierigkeiten, mit 1:28 konnte er den Rückstand zumindest begrenzen.
Eulalio trägt weiterhin das Rosa Trikot. 2:24 Vorsprung auf Jonas Vingegaard könnten für das Zeitfahren am Dienstag zu wenig sein. Doch 2:59 auf Felix Gall müssten in jedem Fall reichen, der Österreicher ist auch kein Zeitfahrspezialist.
Eulalio trägt weiterhin das Rosa Trikot. 2:24 Vorsprung auf Jonas Vingegaard könnten für das Zeitfahren am Dienstag zu wenig sein. Doch 2:59 auf Felix Gall müssten in jedem Fall reichen, der Österreicher ist auch kein Zeitfahrspezialist.
17.05.2026 - Gerald