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Isaak del Toro gewinnt Tirreno-AdriaticoSan Benedetto del Tronto ist klar in der Hand von Jonathan Milan |
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Die letzte Etappe wurde naturgemäß an der Adria ausgetragen. Natürlich eine Sprintetappe, die aber in der ersten Rennhälfte durch zwei Anstiege gewürzt wurde. Der Start erfolgte in Civitanova Marche, dann führte die Stecke nach 25 km ins Hinterland, um kurz vor San Benedetto del Tronto wieder das Meer zu erreichen, wo dann noch eine flache Schlussrunde gefahren wurde. Drei Fahrer fuhren voraus, zu Beginn des ersten Anstieges hatten sie 2:40 Vorsprung auf das Feld. Am zweiten, 8,4 km langen Anstieg nach Ripatransone kam dann Alpecin-Premier Tech auf die Idee, mit den Bärenkräften von Mathieu van der Poel das Feld zu zerlegen und die Sprinter loszuwerden, allerdings zu dem Preis, dass der Topsprinter der Mannschaft, Jasper Philipsen, als Kollateralschaden ebenfalls abgehängt wurde. Die Ausreißer wurden dabei eingeholt, Die große Gruppe mit den Sprintern hatte an der Kuppe 23 Sekunden Rückstand. Ein weiterer Teil des Feldes rund um den Sprinter Arnaud de Lie war schon über eine Minute zurück. Und noch 85 km bis ins Ziel. Mit 20 Sekunden kam die Gruppe ins Flache. Von hier waren es noch 75 km bis ins Ziel und niemand machte den Eindruck, Van der Poel bei der Tempoarbeit helfen wollte. Dahinter kurbelte beinahe die komplette Ineos-Grenadiers-Truppe um wieder heranzukommen. Es kam wie es kommen musste - 67 km vor dem Ziel war Trainingseinheit von Van der Poel wieder zu Ende. Den nächsten Versuch startete Alessandro Covi, der alleine davonstiefelte. Das hielt aber nicht lange vor und Visma - lease a bike übernahm die Tempoarbeit im Feld. Dahinter fuhr die Lotto Mannschaft ein Teamzeitfahren für de Lie und man kam dem Feld auch zusehends näher, Beim Zwischenspring 43 km vor dem Ziel holte sich Matteo Jorgensen die drei Bonussekunden und überholte damit in der Gesamtwertung Giulio Pellizzari.
33 km vor dem Ziel war die Gruppe de Lie dann auch wieder heran. Nun schien einem Massensprint nichts mehr im Wege zu stehen. Die letzten 25 km sahen schon wie eine erweiterte Sprintvorbereitung aus. UAE und Visma hielten das Tempo für die Gesamtwertungsfahrer gleichmäßig hoch. 8 km vor dem Ziel kam noch eine Attacke von Uno-X. Jonas Abrahamsen versuchte es als Solist. 2,5 km vor dem Ziel dann Crash im Feld - Philipsen und Magnier waren aus dem Rennen um den Tagessieg. Abrahamsen wurde an der 400 m Marke überholt und Filippo Ganna führte das Feld in den Sprint. Lidl Trek, den ganzen Tag nicht zu sehen, kam plötzlich auf und Jonathan Milan holte sich zum dritten Mal in Folge denn Sieg bei der letzten Etappe von Tirreno-Adriatico. Zweiter wurde Sam Welsford vor Laurenz Rex, Oded Kogut und Pavel Bittner.
Gesamtsieger wurde ganz klar der Mexikaner Isaak del Toro vor Matteo Jorgensen und Giulio Pellizzari.
33 km vor dem Ziel war die Gruppe de Lie dann auch wieder heran. Nun schien einem Massensprint nichts mehr im Wege zu stehen. Die letzten 25 km sahen schon wie eine erweiterte Sprintvorbereitung aus. UAE und Visma hielten das Tempo für die Gesamtwertungsfahrer gleichmäßig hoch. 8 km vor dem Ziel kam noch eine Attacke von Uno-X. Jonas Abrahamsen versuchte es als Solist. 2,5 km vor dem Ziel dann Crash im Feld - Philipsen und Magnier waren aus dem Rennen um den Tagessieg. Abrahamsen wurde an der 400 m Marke überholt und Filippo Ganna führte das Feld in den Sprint. Lidl Trek, den ganzen Tag nicht zu sehen, kam plötzlich auf und Jonathan Milan holte sich zum dritten Mal in Folge denn Sieg bei der letzten Etappe von Tirreno-Adriatico. Zweiter wurde Sam Welsford vor Laurenz Rex, Oded Kogut und Pavel Bittner.
Gesamtsieger wurde ganz klar der Mexikaner Isaak del Toro vor Matteo Jorgensen und Giulio Pellizzari.
15.03.2026 - Ralph