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Paris-Nice geht überlegen an Jonas VingegaardLenny Martinez schlägt den Dominator im Sprint |
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Nach den gestrigen extremen Verkürzung im Wetterchaos wurde die letzte Etappe heute um 13:30 programmgemäß in Nizza gestartet. Das Programm sah eine Schleife über 129 km mit drei Bergwertungen der 1. Kategorie vor. Das Feld hatte sich heute noch um weitere 6 Fahrer verkleinert. Nach wenigen Kilometern hatte sich eine fünfköpfige Gruppe um Matteo Trentin vom Feld abgesetzt. In anderen Jahren war das Bild dieser Schlussetappe geprägt durch den Kampf um den Sieg in der Gesamtwertung. Doch in Anbetracht der heurigen großen Abstände wollte diesbezüglich keine Spannung mehr aufkommen. Die Gruppe schaffte es nur bis zum ersten Anstieg, dann fuhr das Feld geschlossen in den Berg. Nach der Passhöhe dann ein deutlich anderes Bild: Valentin Paret-Peintre führte solo vor Marc Soler, wenige Sekunden dahinter folgte ein "Restfeld" mit 32 Fahrern. Nach der 2. Bergwertung war nur noch Paret-Peintre vor dem Feld aus 21 Fahrern, aus dem der zweitplatzierte Daniel Felipe Martinez nach einem Sturz zurückgefallen war. Der konnte sich allerdings fast 2:30 Rückstand auf Tobias Steinhauser leisten um trotzdem noch 2. zu werden. Paret-Peintre wurde 24 km vor dem Ziel wieder ins Feld integriert. Am letzten kategorisierten Anstieg, der Cote de Linguador kam dann der Angriff von Vigegaard, den nur Lenny Martinez parieren konnte. Bei der Bergwertung lagen die beiden schon 33 Sekunden vor den Verfolgern. Die beiden arbeiteten auf den letzten 20 km gut zusammen und vergrößerten ihren Vorsprung langsam aber stetig. Die beiden Führenden pokerten auf dem letzten Kilometer noch ein wenig, Dann zog der Franzose den Sprint an und Vingegaard konnte nicht mehr kontern. Den Sprint der Verfolger gewinnt Harold Tejada vor Kevin Vauquelin und Alex Baudin.
Der Däne hat in der Gesamtwertung dieses Jahr nie irgendwelche Zweifel aufkommen lassen, wer der Stärkste ist und wollte damit wohl auch ein Statemant in Richtung Tadey Pogacar setzen. Daniele Felipe Martinez verteidigte Rang Zwei trotz seiner Probleme auf der Schlussetappe und Tobias Steinhauser wurde ein etwas überraschender, aber wohlverdienter Dritter.
Der Däne hat in der Gesamtwertung dieses Jahr nie irgendwelche Zweifel aufkommen lassen, wer der Stärkste ist und wollte damit wohl auch ein Statemant in Richtung Tadey Pogacar setzen. Daniele Felipe Martinez verteidigte Rang Zwei trotz seiner Probleme auf der Schlussetappe und Tobias Steinhauser wurde ein etwas überraschender, aber wohlverdienter Dritter.
15.03.2026 - Ralph