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Grand Prix de Denain - Porte du HainautUnglaublicher Alec Segaert feiert den größten Sieg seiner Karriere |
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Bereits zum 67. Mal ging der Grand Prix de Denain im Norden Frankreichs über die Bühne. Mit insgesamt dreizehn Kopfsteinpflasterpassagen in der zweiten Hälfte der 200 Kilometer langen Strecke ist das Rennen eine ausgezeichnete Aufwärmübung für Paris - Roubaix in gut drei Wochen. Erst spät konnte sich erstmals eine sechsköpfige Fluchtgruppe bilden, doch noch vor der 60-Kilometer-Marke war das Abenteuer zu Ende. Die nächste ernsthafte Attacke folgte durch Per Strand Hagenes, der bald Alec Segaert am Hinterrad hatte. Segaert war der Unglücksvogel gestern bei Nokere Koerse, wo er 150 Meter vor der Ziellinie gestellt wurde. Mut und Ausdauer hat der junge Belgier, andere hätten heute wohl Dienst nach Vorschrift gemacht. Gemeinsam hielten sie den Abstand auf die Verfolger zwischen 20 und 30 Sekunden. In der letzten Kopfsteinpflasterpassage Abscon beim Kilometer 10 löste sich Hagenes und mit 20 Meter Abstand konnte Segaert nur hinterherröcheln. So ging es bis zur 2000-Meter-Marke, die Verfolger waren schon in Sichtweite. Segaert wollte sich seinem Schicksal nicht ergeben und zündete den Turbo. Er schoss an dem Norweger förmlich vorbei und das Glück war auf seiner Seite. Mit zwei Sekunden Vorsprung konnte er den größten Erfolg seiner Karriere feiern. Wenn es nach dem Pech gestern einer verdient hat, dann der 23-jährige Belgier. Als erste Gratulanten stellten sich Milan Menten, Anthony TUrgis, Henri Uhlig, Axel Zingle und Arne Marit ein.
19.03.2026 - Gerald