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Gall baut Rang zwei aus - Hindely jetzt GesamtdritterSepp Kuss gewinnt die Königsetappe in den Dolomiten |
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Mit der Königsetappe durch die Dolomiten läutete der 109. Giro d'Italia seine finale Phase ein. Fast 5000 Höhenmeter, 151 Kilometer über Passo Duran, Coi, Forcella Staulanza, den gefürchteten Passo Giau (2233 m) als höchsten Punkt dieser Rundfahrt, Passo Falzarego und als Abschluss der Anstieg nach Alleghe, war das Menü des vorletzten Tagesabschnitts. Die erste Steigung begann nach ungefähr 45 Kilometern, davor schon eine wichtige Entscheidung. Der dreifache Etappensieger Jhonatan Narvaez fährt zum begleitenden Fahrzeug des Rennarztes und gibt wenig später auf. Damit ist für Paul Magnier der einzige noch verbliebene Konkurrent in der Punktewertung aus dem Rennen. Der Franzose muss jetzt nur mehr zwei Tage im Hochgebirge das Zeitlimit schaffen. Im Anstieg zum Passo Duran entbrannte ein wilder Kampf um eine Spitzengruppe, insgesamt 25 Mann fuhren weg. Darunter fast selbstredend Giulio Ciccone, unterwegs gab es eine Menge Bergpunkte zu sammeln. Für den Italiener verlief es über Passo Duran 40 Punkte, Coi 18 Punkte, Forcella Staulanza 18 Punkte und an der Cima Coppi Passo Giau 50 Punkte optimal, erstmals übernahm der 33-jährige das Blaue Trikot, dass er vorher nur stellvertretend für Jonas Vingegaard trug. Am Passo Falzarego schnappte ihm Einer Rubio die 18 Punkte weg, trotzdem blieben 8 Punkte. Das erzürnte Ciccone derart, dass er den Kolumbianer in der Abfahrt sofort attackierte und mit einem Horrortempo ins Tal raste. Mehr als eine Minute nahm er Rubio und seinen letzten Begleitern bis ins Tal ab, Mut kann man nicht kaufen. Ciccone ging mit 1 Minute Vorsprung in die 5000 Meter im Schnitt 9,7 Prozent steile Schlussrampe, doch es sollte wieder nicht für den Etappensieg reichen. Sepp Kuss gehörte auch zur Spitzengruppe, wie in seinen besten Tagen kurbelte er nach oben und holte sich den Etappensieg bei der Königsetappe. Als Relaisstation oder als Belohnung (?) wurde der US-Amerikaner in die Spitzengruppe beordert, der ehemalige Vuelta a Espana-Sieger entschied sich für Belohnung. Es war sein erster Etappensieg beim Giro, jetzt ist seine Grand Tour-Sammlung mit Tour und Vuelta komplett.
Von den Top Ten hatten sich auch Michael Storer, Damiano Caruso und Derek Gee-West nach vorne geschummelt, doch nur der Kanadier Gee-West konnte sich als Tageszweiter vor den Favoriten retten und verbesserte sich auf den fünften Gesamtrang. Ciccone war trotzdem der Fahrer des Tages, als dritter scheiterte er nur knapp am ersehnten Tagessieg. Doch 273 Bergpunkte hat er jetzt auf dem Konto, Jonas Vingegaard liegt 57 Punkte zurück. Selbst mit dem Etappensieg morgen in Piancavallo kann ihn der Däne nicht mehr überholen. Es ist kaum zu erwarten, dass er schon eine Bergwertung davor, ebenfalls in Piancavallo, einen Angriff auf das Trikot macht.
Virtuell hatte Felix Gall schon kurzfristig sein Podest an Michael Storer und Derek Gee-West verloren, doch er konnte sich auf sein Decathlon CMA CGM Team zu 100 Prozent verlassen. Bis zum Passo Falzarego hatte er sogar mehr Helfer als Jonas Vingegaard, die kritische Situation um das Podium konnte so neutralisiert werden. Im letzten Anstieg hatte er noch seinen Leutnant Gregor Mühlberger and der Seite. Seine österreichischer Landsmann bereitete sogar eine Attacke vor, mit dem Erfolg, dass sein erster Verfolger Thymen Arensman den Kontakt verlor. 39 Sekunden hinter dem Tagessieger ging Gall vor Vingegaard als vierter über die Ziellinie und baute seinen Vorsprung als Gesamtzweiter auf eine Minute aus. Jai Hindley folgte vier Sekunden später und verbesserte sich auf den dritten Gesamtrang vor Arensman.
Morgen kommt die letzte Bergetappe, wo es im Finale zwei Mal den 14,5 Kilometer langen Anstieg nach Piancavallo hinaufgeht. Die Positionen im Klassement scheinen nach den bisherigen Leistungen bezogen. Spannend könnte es um das Jungprofi-Trikot werden. Afonso Eulalio trägt weiterhin Weiß, sein Vorsprung auf Piganzoli verringerte sich auf die Hälfte des Vortages, genau 1:03 trennen die Beiden.
Von den Top Ten hatten sich auch Michael Storer, Damiano Caruso und Derek Gee-West nach vorne geschummelt, doch nur der Kanadier Gee-West konnte sich als Tageszweiter vor den Favoriten retten und verbesserte sich auf den fünften Gesamtrang. Ciccone war trotzdem der Fahrer des Tages, als dritter scheiterte er nur knapp am ersehnten Tagessieg. Doch 273 Bergpunkte hat er jetzt auf dem Konto, Jonas Vingegaard liegt 57 Punkte zurück. Selbst mit dem Etappensieg morgen in Piancavallo kann ihn der Däne nicht mehr überholen. Es ist kaum zu erwarten, dass er schon eine Bergwertung davor, ebenfalls in Piancavallo, einen Angriff auf das Trikot macht.
Virtuell hatte Felix Gall schon kurzfristig sein Podest an Michael Storer und Derek Gee-West verloren, doch er konnte sich auf sein Decathlon CMA CGM Team zu 100 Prozent verlassen. Bis zum Passo Falzarego hatte er sogar mehr Helfer als Jonas Vingegaard, die kritische Situation um das Podium konnte so neutralisiert werden. Im letzten Anstieg hatte er noch seinen Leutnant Gregor Mühlberger and der Seite. Seine österreichischer Landsmann bereitete sogar eine Attacke vor, mit dem Erfolg, dass sein erster Verfolger Thymen Arensman den Kontakt verlor. 39 Sekunden hinter dem Tagessieger ging Gall vor Vingegaard als vierter über die Ziellinie und baute seinen Vorsprung als Gesamtzweiter auf eine Minute aus. Jai Hindley folgte vier Sekunden später und verbesserte sich auf den dritten Gesamtrang vor Arensman.
Morgen kommt die letzte Bergetappe, wo es im Finale zwei Mal den 14,5 Kilometer langen Anstieg nach Piancavallo hinaufgeht. Die Positionen im Klassement scheinen nach den bisherigen Leistungen bezogen. Spannend könnte es um das Jungprofi-Trikot werden. Afonso Eulalio trägt weiterhin Weiß, sein Vorsprung auf Piganzoli verringerte sich auf die Hälfte des Vortages, genau 1:03 trennen die Beiden.
29.05.2026 - Gerald