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Festspiele für Tudor Pro Cycling in PolenGesamt- und Zeitfahrsieg für Marco Brenner und Stefan Küng |
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Wieliczka im Süden des Landes wurde für den finalen Akt der 83. Polen-Rundfahrt wie im letzten Jahr ausgewählt. 12,5 Kilometer Einzelzeitfahren werden über den Ausgang der 7-tägigen Rundfahrt entscheiden. Die Dramaturgie wollte es, dass die drei Erstplatzierten vor dem Schlusstag innerhalb von wenigen Sekunden lagen, eigentlich kamen wegen der geringen Zeitabstände zumindest noch die letzten 11 Fahrer für den Gesamtsieg in Frage. Ende Februar hat sich Stefan Küng beim Omloop Nieuwsblad den Oberschenkel gebrochen, der Schweizer zeigte mit seiner Bestzeit, dass die Reha erfolgreich abgeschlossen ist. Da der 32-jährige früh gestartet war, muss er lange warten. Doch am Ende reichte es für den ersten Sieg im Dress der Tudor-Mannschaft, zu der er seit dem Winter gehört. Für die Schweizer Mannschaft Tudo Pro Cycling sollte sich der Tag noch als Festspiel weiter entwickeln. Marco Brenner ging mit 11 Sekunden Rückstand als viertletzter von der Startrampe und der Deutsche setzte sich mit der siebtbesten Zeit an die Spitze des Gesamtwertung. Das Zittern begann. Doch Bart Lemmen, Louis Barre und Christian Scaroni scheiterten klar an der Gesamtzeit des 24-jährigen. Marco Brenner war bei den Junioren sehr erfolgreich, mit dem ersten Gesamtsieg auf WorldTour-Niveau erfüllte er erstmals die großen Hoffnungen. Zu den großen Gewinnern des Tages zählten auch Finn Fisher-Black und Ivan Romeo. Fisher-Black verbesserte sich von Rang sechs auf Rang zwei im Schlussklassement. Romeo schaffte gar vom zehnten Platz den Sprung noch aufs Podest. Enttäuschend verlief der Tag für Christian Scaroni. Als letzter gestartet verlor er sechs Ränge und fiel auch hinter Louis Barre, Bart Lemmen und Jan Christen zurück.
09.08.2026 - Gerald