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Amstel Gold RaceEvenepoel schlägt den Titelverteidiger Skjelmose im Zweimannsprint |
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33 Steigungen auf 257 Kilometern, das war das Menü der 60. Austragung des Amstel Gold Race. Das Ardennen-Triple mit Fleche Wallonne und Lüttich-Bastogne-Lüttich innerhalb einer Woche ist eröffnet. Neun Fahrer konnten sich zu Beginn des Tages absetzen, bis knapp nach der 50-Kilometer-Marke hatte sich die Ausreißergruppe aufgerieben, nur Marco Frigo war noch übrig. Am Kruisberg beim Kilometer 42 hat Romain Gregoire das Rennen im Hauptfeld eröffnet. Evenepoel reagierte schnell und fuhr das Loch mit dem Vorjahrssieger Mattias Skjelmose, Matteo Jorgenson und Kevin Vauqelin am Hinterrad zu. Dann stürzten unglücklicher weise Jorgenson und Vauquelin, nun als Trio fuhr man an zu Frigo auf. Der Italiener konnte nur kurz folgen. Bei der vorletzten Überquerung des steilen Caubergs beim Kilometer 21 verschärfte Remco Evenepoel das Tempo, Gregoire muss reißen lassen. Es fehlten nur wenige Meter an der Kuppe, doch der Franzose war aus dem Kampf um den Sieg hinausgefallen. Während Gregoire zu den ersten Verfolgern zurückfiel baute das Führungsduo den Vorsprung kontinuierlich aus. Als letztes Hindernis wartete noch der Cauberg vor der Zielgeraden in Valkenburg. Keiner wollte oder konnte attackieren. Evenepoel hatte die bessere Position für den Zielsprint, aus dem Windschatten des Dänen sprintete er überlegen zu seinem ersten Sieg beim Amstel Gold Race. Für Skjelmose lief das Frühjahr nicht ganz rund, mit dem zweiten Rang zeigte er, dass er für die weiteren Bewerbe in den Ardennen bereit ist. Zwei Minuten später entschied Benoit Cosnefroy vor Romain Gregoire, Emil Verstrynge, Mauro Schmid undMauri Vansevenant den Sprint der Verfolger. Sein großes Talent bewies Albert Withen Philipsen, der erst 19-jährige Däne wurde Tagesachter. Einer der Helden des Tages war Marco Frigo, der Italiener konnte sich in der ersten Verfolgergruppe halten und wurde hinter Ewen Costiou noch Tageszehnter
19.04.2026 - Gerald