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Tour de SuissePogacar deklassiert die Konkurrenz schon am ersten Tag |
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Bei der 89. Austragung der Tour de Suisse schlugen die Veranstalter komplett neue Wege ein. Von acht auch fünf Etappen wurde die Rundfahrt verkürzt und alle Tagesabschnitte starten und enden im selben Ort. Den Auftakt machte eine 144 Kilometer lange Etappe in Sondrio. Der hügelige Parcours deutete auf eine möglicher weise erfolgreiche Ausreißergruppe hin, doch der große Favorit Tadej Pogacar hatte offensichtlich anderes vor. Seine Mannschaft UAE Team Emirates hielt den Vorsprung der Ausreißer in Grenzen. Bei einem Zwischensprint holte sich der Slowene ein paar Bonussekunden und plötzlich lag er alleine vorne. 70 Kilometer waren es noch bis ins Ziel, kein Problem für den Weltmeister. In einem Wechsel an Intervallen in den klassikerähnlichen Ansteigen und "normalen" Tempo dazwischen fuhr er solo Richtung Ziel. Nur Richard Carapaz und Andrea Bagioli versuchten dem Weltmeister hinterher zu jagen, der Rückstand war mit 2:14 und 2:29 aber schon sehr deutlich. Aus dem Hauptfeld konnten sich noch Ilan Van Wilder, Mathias Vacek, Brandon McNulty, Wilco Kelderman und Felix Großschartner im Finale lösen, der Rückstand überschritt um 5 Sekunden die 4-Minuten-Marke. Die nächste Gruppe hatte schon 4:30, Primoz Roglic kassierte gar 4:44.
Schon nach einer Etappe scheint die Rundfahrt entschieden, Pogacar hat bei seiner "Trainingsfahrt" die Konkurrenz schon deklassiert.
Schon nach einer Etappe scheint die Rundfahrt entschieden, Pogacar hat bei seiner "Trainingsfahrt" die Konkurrenz schon deklassiert.
17.06.2026 - Gerald