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Vuelta a Andalucia Ruta Ciclista Del SolTom Pidcock in Frühform, Romeo verteidigt den Gesamtsieg |
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Der Alto de la Primera ist, für sich gesehen, keine allzu große Herausforderung, auch nicht für Hobbyrennradler. Doch wenn er im Finale einer Rundfahrt zweimal zu befahren ist, könnten seine 2,8 km mit einer Steigung von 5,9 % den kleinen Unterschied ausmachen. Zumal die Führenden der Rundfahrt nur durch wenige Sekunden getrennt sind. Der Rest der 168 km von La Roda de Andalucía nach Lucena war für die Profis nicht besonders bemerkenswert, ausgenommen vielleicht für die drei, die alleine an der Spitze ihr Glück versuchten. Sie kamen mit 35 Sekunden Vorsprung an den Fuß des vorletzten Anstiegs. 500 Meter vor der Passhöhe wurde die Gruppe eingeholt und es wurde um die Bergpunkte und um Bonussekunden gesprintet. Alex Aranburu sicherte sich drei Sekunden, die im Kampf ums Gesamttrikot eventuell noch wichtig werden könnten. In einem Kreisverkehr am Ende der Abfahrt gab es einen Sturz, von dem auch Christophe Laporte betroffen war. Das "Peloton", das die Anfahrt zum letzten Anstieg in Angriff nahm, war vielleicht noch 40 Mann groß. Eine Attacke jagte die Andere, das Tempo war gewaltig. Sören Warenskjold und Victor Campenaerts konnten sich als Erste länger an der Spitze halten. Im Anstieg fiel der Norweger bald zurück. 8 km vor dem Ende war das Feld vorne wieder geschlossen. Einen Kilometer vor der Kuppe attackierte Tom Pidcock und setzte unwiderstehlich vom Feld ab. Seine Abfahrtsqualitäten halfen ihm den Vorsprung auszubauen und sich über die letzten flachen Kilometer zu retten. Er gewann als Solist vor Jan Christen, der ebenfalls alleine vor der folgenden Gruppe ankam, Hier sprintete Romain Gregoire auf den dritten Platz, gefolgt von Alex Aranburu, Aleksandr Vlasov und Gesamtsieger Ivan Romeo. Rang Zwei in der Gesamtwertung ging an Andreas Leknessund, Pidcock holte sich noch den dritten Rang.
22.02.2026 - Ralph