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Strade BiancheVierter Sieg von Pogacar nach 80 km Soloritt |
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Die Schottertortour in der Toscana feiert heuer bereits ihr 20. Jubiläum. Gefühlt genauso oft hat Tadej Pogacar das Rennen gewonnen!? Natürlich nicht. Aber immerhin dreimal in den letzten vier Jahren, nur 2023 durch Tom Pidcock unterbrochen. Entstanden ist das Rennen als Ableger des berühmten Granfondo L’Eroica, dem Stammvater aller Vintage-Rennen, die in den letzten Jahren so beliebt geworden sind. Die Schotterstraßen auf den Hügeln rund um Siena waren diesmal trocken, heute gab es daher wieder viel Staub statt Schlamm für die Fahrer zu schlucken.
Die ersten 100 km lag eine neunköpfige Gruppe an der Spitze, mit dabei aus österreichischer Sicht war Patrick Konrad (Lidl-Trek). Mehr als gute 2 Minuten an Vorsprung wurde ihnen niemals gestattet. Die Tempoarbeit im Feld des Teams UAE-Emirates XRG ließ der Gruppe aber keine Chance und 85 km vor dem Ziel war Schluss. Pogacars Team zog in Form von Jan Christen voll weiter und das Feld zerfiel innerhalb von wenigen Kilometern. 80 km vor dem Ziel attackierte Pogacar bereits, als Einziger blieb Paul Seixas an seinem Hinterrad, wobei Tom Pidcock wegen einer abgefallenen Kette nicht gleich mitkonnte. Dann folgten jeweils solo Isaak del Toro und Matteo Jorgensen, zu dem Pidcock und Romain Gregoire aufschlossen. Zwei Kilometer später war Pogacar schon alleine. 10 km später lag Pogi schon 40 Sekunden vor den vereinten Youngstern del Toro und Seixas, 10 Sekunden dahinter dann die Gruppe um Pidcock. Das "Feld" war schon 1:30 dahinter. Kurz darauf vereinigten sich die fünf Verfolger zu einer Gruppe. Die Frage war, ob noch jemand versuchen würde, irgendwie Pogacar anzugreifen oder ob sie um Platz Zwei kämpfen würden. Nächster wesentlicher Moment im Rennen: bei km 52 vor dem Ziel wurden die fünf Verfolger eingeholt, die Gruppe war jetzt 15 Mann stark, Pogi auf 1:20. An einem Schotteranstieg 42 km vor dem Ziel wurde dann ein Teil der Verfolgergruppe durch die Zuschauermassen behindert, Pidcock konnte sich etwas absetzen. allerdings nicht für lange. Etwa 30 km vor dem Ziel teilte sich die Gruppe, Pidcock, del Toro, Christen, Gianni Vermeersch, Gregoire, Jorgensen und Seixas fuhren davon und bauten ihren Vorsprung rasch aus.
17 km vor dem Ziel bei der 2. Überfahrt des Colle Pinzuto lösten sich Seixas und del Toro erneut von den restlichen Verfolgern. Die letzten Kilometer in Siena gerieten zur Triumphfahrt für den im Winter erblondeten Tadej Pogacar, der hier zum vierten Mal gewann. Paul Seixas hängte am letzten Anstieg in der Stadt del Toro noch ab und holte im Alter von 19 Jahren den 2. Platz vor dem Mexikaner. Dahinter sprintete die restliche Gruppe die ´16 % hoch. Vierter wurde Romain Gregoire vor Gianni Vermeersch und Jan Christen, dann folgten Matteo Jorgensen und Tom Pidcock.
Die ersten 100 km lag eine neunköpfige Gruppe an der Spitze, mit dabei aus österreichischer Sicht war Patrick Konrad (Lidl-Trek). Mehr als gute 2 Minuten an Vorsprung wurde ihnen niemals gestattet. Die Tempoarbeit im Feld des Teams UAE-Emirates XRG ließ der Gruppe aber keine Chance und 85 km vor dem Ziel war Schluss. Pogacars Team zog in Form von Jan Christen voll weiter und das Feld zerfiel innerhalb von wenigen Kilometern. 80 km vor dem Ziel attackierte Pogacar bereits, als Einziger blieb Paul Seixas an seinem Hinterrad, wobei Tom Pidcock wegen einer abgefallenen Kette nicht gleich mitkonnte. Dann folgten jeweils solo Isaak del Toro und Matteo Jorgensen, zu dem Pidcock und Romain Gregoire aufschlossen. Zwei Kilometer später war Pogacar schon alleine. 10 km später lag Pogi schon 40 Sekunden vor den vereinten Youngstern del Toro und Seixas, 10 Sekunden dahinter dann die Gruppe um Pidcock. Das "Feld" war schon 1:30 dahinter. Kurz darauf vereinigten sich die fünf Verfolger zu einer Gruppe. Die Frage war, ob noch jemand versuchen würde, irgendwie Pogacar anzugreifen oder ob sie um Platz Zwei kämpfen würden. Nächster wesentlicher Moment im Rennen: bei km 52 vor dem Ziel wurden die fünf Verfolger eingeholt, die Gruppe war jetzt 15 Mann stark, Pogi auf 1:20. An einem Schotteranstieg 42 km vor dem Ziel wurde dann ein Teil der Verfolgergruppe durch die Zuschauermassen behindert, Pidcock konnte sich etwas absetzen. allerdings nicht für lange. Etwa 30 km vor dem Ziel teilte sich die Gruppe, Pidcock, del Toro, Christen, Gianni Vermeersch, Gregoire, Jorgensen und Seixas fuhren davon und bauten ihren Vorsprung rasch aus.
17 km vor dem Ziel bei der 2. Überfahrt des Colle Pinzuto lösten sich Seixas und del Toro erneut von den restlichen Verfolgern. Die letzten Kilometer in Siena gerieten zur Triumphfahrt für den im Winter erblondeten Tadej Pogacar, der hier zum vierten Mal gewann. Paul Seixas hängte am letzten Anstieg in der Stadt del Toro noch ab und holte im Alter von 19 Jahren den 2. Platz vor dem Mexikaner. Dahinter sprintete die restliche Gruppe die ´16 % hoch. Vierter wurde Romain Gregoire vor Gianni Vermeersch und Jan Christen, dann folgten Matteo Jorgensen und Tom Pidcock.
07.03.2026 - Ralph