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Auftakt Giro d'ItaliaDebütant Paul Magnier leuchtet in Rosa |
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Sonne, Strände und Meer, es muss der Giro d'Italia sein. Doch nicht die Adria war Schauplatz der ersten Etappe, sondern Bulgarien am Schwarzen Meer begrüßte den Giro-Tross erstmals in der Geschichte. Die 109. Italienrundfahrt begann in Nessebar und endete in Burgas. Mit 147 flachen Kilometern ein idealer Auftakt zu Einrollen, aber vor allem eine Chance für die Sprinter auf das begehrte Rosa Trikot. Mit Diego Paolo Sevilla aus dem Team Polti VisitMalta und Manuele Tarozzi von Bardiani CSF 7 Saber gingen nur zwei Fahrer in die Offensive, die eingeladenen italienischen Zweitdivisionäre erfüllten ihre Pflicht als Animateure. Doch die Aussicht auf Rosa verurteilte das Unternehmen von Anfang an zum Scheitern, knapp vor der 20-Kilometer-Marke war das Abenteuer zu Ende. Die Sprintzüge formierten sich, bei einem noch kompletten Fahrerfeld eine schwierige Aufgabe. Die Zielgeraden war unangenehm eng und an der 600-Meter-Marke passierte fast auf Ansage ein Massensturz. Nur elf Mann blieben vorne. Tobias Lund Andresen probierte es mit einem langen Sprint, doch kurz vor der weißen Linie zog Paul Magnier noch vorbei. Der Franzose bestreitet seine erste Grand Tour. Erste Etappe, erster Sieg und gleich das Rosa Trikot, dass nennt man perfektes Debüt. Hinter dem sichtlich enttäuschten Andresen wurde Ethan Vernon dritter knapp vor Jonathan Milan. Der Italiener war der große Favorit für heute, doch er musste seinen Sprint aus ganz ungünstiger Position starten. Im Tagesklassement folgten Madis Mihkels, Giovanni Lonardi, Pascal Ackermann, Tord Gudmestad, Max Walsacheid, Dries Van Gestel und Jasper Stuyven.
Nach den vorliegenden Meldungen hat sich kein Fahrer gröber verletzt.
Nach den vorliegenden Meldungen hat sich kein Fahrer gröber verletzt.
08.05.2026 - Gerald