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Torstein Traen stürzt und verliert GelbTadej Pogacar packt am Tourmalet die Keule aus |
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Auf der sechsten Etappe der Tour de France folgte das Peloton dem Ruf der Pyrenäern. Auf der 186 Kilometer langen Fahrt von Pau zur Bergankunft in Gavarnie-Gèdre warteten so legendäre Berge wie der Col d'Aspin und der Col du Tourmalet. Gleich nach dem Start lösten sich drei Mann aus dem Feld, darunter auch Mads Pedersen. Der Führende der Punktewertung erfüllte seinen Plan und holte sich den Zwischensprint in Pouzac und damit weitere 25 Zähler für sein Konto. Die Mission war erfüllt und nach 60 Kilometern war das Feld wieder geschlossen. Als nächster versuchte es Ben O'Connor, doch mehr als ein paar Fernsehminuten waren nicht drinnen. UAE Team Emirates - XRG hatte das Kommando übernommen, in gewohnter Manier ging es flott über den Aspin und weiter zum Tourmalet. 17 Kilometer ist der geschichtsträchtige Anstieg lang, das Hauptfeld war bald eine überschaubare Gruppe. Auch der Mann in Gelb Torstein Traen verlor 10 Kilometer vor dem Gipfel den Anschluss, 8 Minuten Vorsprung hörten sich plötzlich nicht mehr nach so viel an. Fünf Kilometer vor der Passhöhe attackierte Tadej Pogacar und die Favoritengruppe zerfiel in seine Einzelteile. Hinter Pogacar ging Jonas Vingegaard 30 Sekunden später über die Kuppe, es warteten noch 20 Kilometer Abfahrt und 18 bergauf führende Kilometer ins Ziel. Torstein Traen hatte am Tourmalet seinen Vorsprung schon fast verloren und es kam noch schlimmer. In der Abfahrt hängte er sich nach einem Fahrfehler am Hinterrad seines Teamkollegen Anders Halland Johannessen auf und landete hart auf dem Asphalt. Nach einer minutenlangen Behandlung und Kontrolle durch den Rennarzt konnte der Norweger weiterfahren, doch der Traum von Gelb hatte ein abruptes Ende gefunden. In der Folge baute Pogacar seinen Vorsprung weiter aus, für den Weltmeister ist ein Solo von "nur" 43 Kilometern schon fast eine Fingerübung. Die Weichen für den fünften Gesamtsieg sind gestellt. Etappensieg und mehr als zweieinhalb Minuten Vorsprung auf Jonas Vingegaard, die Dominanz des Slowenen ist ungebrochen. Pogacar und Vingegaard belegten in den letzten fünf Jahren immer die ersten beiden Ränge, das scheint auch heuer so zu sein. Hinter dem Duo schlossen sich die Fahrer zusammen, die praktisch um den dritten Platz fahren. 30 Sekunden hinter Vingegaard führte Isaac Del Toro die Gruppe mit Remco Evenepoel, Paul Seixas, Florian Lipowitz, Juan Ayuso, Mattias Skjelmose und Lenny Martinez über den Zielstrich.
Im Zwischenklassement führt Pogacar vor Vingegaard (+2:42) und seinem Teamkollegen Isaac Del Toro (+3:27). Innerhalb von eineinhalb Minuten folgen Remco Evenepoel (+3:30), Juan Ayuso (+3:34), Paul Seixas (+3:55), Florian Lipowitz (+4:00), Lenny Martinez (+4:21) und Mattias Skjelmose (4:57). Egan Bernal als Gesamtzehnter hat schon mehr als neun Minuten Rückstand.
Im Zwischenklassement führt Pogacar vor Vingegaard (+2:42) und seinem Teamkollegen Isaac Del Toro (+3:27). Innerhalb von eineinhalb Minuten folgen Remco Evenepoel (+3:30), Juan Ayuso (+3:34), Paul Seixas (+3:55), Florian Lipowitz (+4:00), Lenny Martinez (+4:21) und Mattias Skjelmose (4:57). Egan Bernal als Gesamtzehnter hat schon mehr als neun Minuten Rückstand.
09.07.2026 - Gerald