Feld verpokert sich

Dversnes schlägt drei Italiener

Die große Kunst für die Veranstalter einer dreiwöchigen Rundfahrt ist es auch die Sprinter bei Laune zu halten. Die 15. Etappe des Giro d'Italia war eines dieser Wahlversprechen an die endschnellen Männer im Peloton. 157 Kilometer von Voghera nach Mailand, für diese Gelegenheiten schleppen sich ein Paul Magnier oder Jonathan Milan gegen das Zeitlimit durch die Bergetappen. Trotz der schlechten Aussichten gingen vier Mann in die Offensive. Martin Marcellusi, Mattia Bais, Mirco Maestri und Fredrik Dversnes versuchten ihr Glück. Lange schien es so, als sollte alles nach Plan verlaufen. Doch die anstrengenden zwei Wochen forderten ihren Tribut. Zum Ersten waren sich die Sprinterteams nicht ganz einig und im Finale gingen mehr und mehr die Helfer aus. Auf dem Rundkurs in der Metropole konnte man nicht mehr aufschließen. Drei Italiener waren vorne, doch den Tagessieg holte sich ein Norweger. Fredrik Dversnes aus der Uno-X Mobility-Mannschaft erkannte seine Chance und gewann souverän vor Mirco Maestri, Martin Marcellusi und Mattia Bais. Das Feld hat sich komplett verpokert, nur Rang fünf blieb für Paul Magnier vor Dylan Groenewegen und Tobias Lund Andresen. Zumindest hat Paul Magnier das Maglia Ciclamino von Jhonatan Narvaez zurückerobert. In der Punktewertung liegt der Franzose mit 145 zu 131 Punkten vorne.

24.05.2026 - Gerald