-

Paris-Nizza

Groenewegen unwiderstehlich

Die zweite Etappe von Paris-Nizza führte von Orsonville nach Vierzon über187 km. Bergwertungen waren heute keine zu verzeichnen. Es dauerte 97 km, bis sich endlich eine Ausreißergruppe lösen konnte, doch auch damit war das Feld nicht zufrieden und ließ nur zwei Fahrer weg, nämlich Tiago Machado und (POR/Kasusha-Alpecin) undManiele Boaro (ITA/Bahrain-Merida).
 
Mehr als gute drei Minuten an Vorsprung ließ das Feld aber auch für die beiden nicht zu und ein paar Kilometer vor dem Ziel war Schluß mit lustig. Dann übernahm der Sprintzug von Quick-Step Floors für Elia Viviani, doch durch einen Fehler in der letzten Kurve wurde der Zug aber unterbrochen und Viviani hatte so seine Probleme, den Anschluß an die anderen Sprinter zu halten. Dylan Groenewegen trat auf der leicht ansteigenden Zielgerade als Erster an und keiner der anderen Sprinter hatte dem etwas entgegenzusetzen. Viviani holte noch einen starken zweiten Rang vor den beiden Deutschen Andre Greipel und Phil Bauhaus. Der Gesamtführende Arnaud Demare wurde Fünfter.
 
Hier liegen nach den beiden flachen Etappen noch 35 Fahrer innerhalb von 15 Sekunden. Felix Großschartner mußte das weiße Trikot des besten Jungprofis an Marc Soler abgeben. Großschartner und Konrad liegen nun auf den Rängen 16 und 17.
 
Leider ist für zwei der Spitzenfahrer das Rennen bereits nach zwei Tagen zu Ende. Tejay van Garderen (Stauchung der Halswirbelsäule) konnte nach seinen Sturz gestern zur heutigen Etappe nicht mehr antreten, Alberto Rui Costa probierte es zwar, ließ es aber nach wenigen Kilometern sein. Der Portugiese war gestern sogar zweimal zu Fall gekommen, die daraus resultierenden Knieschmerzen ließen keine vernünftige Tretleistung zu.
 
Das morgige Teilstück wird auch noch als Flachetappe geführt, doch es geht deutlich hügeliger zu als heute.
Für Spannung könnte die Cote de Charbonnieres sorgen, an der sich die Strecke 20 km vor dem Ziel nochmal um 400 Höhenmeter erhebt.

05.03.2018 - Ralph