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Paris-Nizza

Poels Schnellster im Zeitfahren, Großschartner 4.!

Das Rennen zur Sonne, wie Paris-Nizza auch genannt wird, wurde heute mit einem Einzelzeitfahren über 18,4 km fortgesetzt. Im Gegensatz zur heutigen ersten Etappe von Tirreno-Adriatico war das Profil dieses Rennens alles andere als flach. Auf den ersten acht Kilometern waren beinahe 300 Höhenmeter zu überwinden. Entsprechend war die Abfahrt in der zweiten Hälfte, was bei Regenwetter problematisch hätte sein können. Doch der Wettergott hatte ein Einsehen und ließ meist die Sonne scheinen.
 
Das schwierige Profil sorgte dafür, dass die guten Bergfahrer in diesem Zeitfahren sehr gute Ergebnisse einfahren konnten. Der Sieg der Etappe wurde aber schon im ansteigenden Streckenteil fixiert. Wout Poels (BEL/Sky) lag bei der Zwischenzeit schon in Führung und fuhr seinen Vorsprung sicher ins Ziel. Zweiter wurde recht überraschend Marc Soler, der damit wieder das weiße Trikot des besten Jungprofis übernahm. Rang drei ging an einen kämpferischen Julian Alaphilippe und schon auf einem großartigen vierten Rank landete Felix Großschartner noch vor Jon und Gorka Izaguirre und dem Gesamtführenden Luis Leon Sanchez. Patrick Konrad konnte sich noch auf einem starken 13. Tagesrang platzieren.
 
Sanchez führt nun mit 15 Sekunden Vorsprung vor Wout Poels, dahinter Alaphilippe und Soler mit 26 Sekunden Rückstand. Felix Grossschartner ist nun Gesamtsechster hinter Gorka Izaguirre.
 
Morgen wird es zum ersten Mal richtig bergig, allerdings ist der höchste Punkt der Etappe am Col den Negron (1242 m) schon 55 km vor dem Ziel erreicht.

07.03.2018 - Ralph