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Zurück in der Heimat

Wellens ist nichts zu steil

Nach einem Ruhe- und Reisetag kehrte der Giro d'Italia von Israel in die Heimat zurück. Die nächsten drei Tage werden die Fahrer auf Sizilien verbringen, nach zwei welligen Etappen steht mit der Bergankunft am Ätna übermorgen ein erstes Highlight an.
Heute ging es über 202 Kilometer von Catania in Landesinnere nach Caltagirone, wo noch eine 800 Meter lange bis zu 13% steile Rampe wartete. Angeführt von BMC um den Gesamtleader Rohan Dennis und UAE-Team Emirates wurden die fünf Ausreißer, natürlich mit Enrico Barbin, der die Führung in der Bergwertung ausbaute, 15 Kilometer vor dem Etappenziel gestellt. Im Finale zeigte sich dann Tim Wellens als der Stärkste. Der Belgier wartete geduldig bis zur steilsten Stelle und ließ Michael Woods, Enrico Battaglin, Simon Yates sowie Davide Formolo keine Chance. Super in Form zeigte sich auch der Österreicher Patrick Konrad, als siebenter hinter Roman Kreuziger lag er gleichauf mit Tom Dumoulin, Rohan Dennis und Thibaut Pinot die die Ränge 11 bis 13 bekleideten.
Nicht ganz so gut erging es Christopher Froome, der ebenso wie Miguel Angel Lopez heute weitere 17 Sekunden einbüßte.   

08.05.2018 - Gerald