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Paris-Nizza

Dylan Groenewegen knapp vor Caleb Ewan

Mit Paris-Nizza wurde heute das bisher namhafteste World-Tour Rennen der Saison 2019 gestartet - und damit schon traditionell auch unser Saisonspiel auf letsdoit2.at - Viel Glück an alle Teilnehmer und alle, die es noch werden wollen!
Zurück zum Rennen. Das achtteilige Event begann mit einem typischen Profil für den Anfang dieses Bewerbes. Die 138,5 km rund um Saint Germain en Laye sind höchstens als hügelig zu beschreiben, mit guten Chance für -Sprinter und Klassikerjäger.
Den ersten Teil der Etappe prägte wie gewohnt eine Ausreißergruppe, diesmal bestehend aus den drei Franzosen Damien Gaudin (Direct Energie), Romain Combaud (Delko Marseille) und Amael Moinard (Arkea Samsic).Doch der starke Seitenwind machte im Feld angriffslustig und die Gruppe chancenlos, sie wurden bereits 50 km vor dem Ziel wieder gestellt.
Das Feld wurde in mehrere Gruppen zerteilt, viele Stürze und Defekte tragen ein Weiters zu einem chaotischen Rennverlauf bei. So muß Michael Matthews nach einem Sturz das Rennen aufgeben und wurde später mit einem Schädel-Hirn-Trauma ins Krankenhaus eingeliefert. Auch sein Sunweb-Teamkollege Martijn Tusveld zog sich bei einem Sturz schwere Verletzungen zu.
Bei km 20 war das Feld wieder großteils geschlossen, allerdings befand sich noch eine Gruppe mit Cavendish und Kittel etwa eine halbe Minute dahinter. Vor Allem Michal Kwiatkowski, Bernal und Luis Leon Sanchez zeigen sich immer wieder aggressiv an der Spitze des Feldes. Zwei Kilometer vor dem Ziei attackierte Philippe Gilbert, wurde aber wieder gestellt und es kam zum Massensprint.
Der Sprint wurde durch Sonny Colbrelli eröffnet, doch er stand viel zu früh im Wind und wurde von den Kollegen problemlos überrollt. Dylan Groenewegen sah schon beinahe wie der Sieger aus, doch Caleb Ewan war hinter ihm perfekt platziert und schien den Windschatten zum Tagessieg vor dem Niederländer nutzen zu können ;-). Doch Groenewegen hielt dem Angriff des Australiers stand. Rang Drei ging an den Youngster Fabio Jakobsen noch vor Sam Bennett und John Degenkolb.
Für die Gesamtwertung hatte der Wind und die dadurch resultierende Teilung des Feldes schon große Auswirkungen. So waren Marc Soler, Esteban Chaves und Miguel Angel Lopez in der abgehängten Gruppe und bekamen schon mehr als eine Minute Rückstand aufgebrummt. Noch schlechter erging es Ion Izaguirre und Fabio Aru - die beiden sind schon 2:50 zurück.
Morgen hat Groenewegen durchaus gute Möglichkeiten seine Gesamtführung zu verteidigen, das Etappenprofil ähnelt dem heutigen sehr.

10.03.2019 - Ralph